Sanftflügelwunder

„I am a pantheon of feelings,

and I will not hold you – snowdrift of lies

you will never taste the freedom I taste

as you join without a thought your destined peers

drained of human passion“
(Tahereh Saffarzadeh)

 

 

Du gehst durch die Straßen so viel Lachen in den Augen

Nach weinen können und im Wendoraum rumwüten

Wahrnehmen

Verletzlichmut

Menschen die dir helfen wenn dir alles hinfällt

Und umgekehrt so ein Wandel darin so leicht tanzend

Wunder wirken
In allem was nicht sofort sichtbar ist

 

 

Kurios fluchend

Gleichzeitig immer mehr bei dir selbst sein

Die immer gleichen leeren Blicke und Worte Anfassen

Menschen die zu nah kommen auch innerlich abhalten
Es hat eh nichts mit Nähe zu tun komplett im Gegenteil

Weil es nur um sie geht

Sie sehen andere Menschen nicht

 

 

Deine Grenzen immer mehr klar

Die Welt in allem Absurden sehen
In der Form von Beleidigungen wie “Fotze”
Als ob du wüsstest ob die Person ne Vagina hat

Oder das interessant wäre

 

Als ob wir irgendeine Sinnlichkeit oder Sexualität hätten

Die wirklich eine ist
Oder auch nur eigenes Leibwissen

Ureigen wie Huschke Mau sagen würde

Als ob wir ne Ahnung hätten was das ist

Unsere Schimpfwörter zeigen: haben wir nicht

So frei sind wir

 

 

Dann Worte lesen die zeigen wie die Welt sein könnte

Wenn wir frei wären wirklich zu fühlen

Ohne menschlich dumme Kommentare und tote Blicke
„we travel from nowhere to somewhere from somewhere to nowhere

cruising in the song of our bodies

my breasts trust every word that your hands -hands with suppleness of the gentle heart-

whisper“ (Goli Taraghi)

 

 

Es ist immer mehr

Du selbst

Jeden Tag
Mehr Leichtigkeit darin

 

 

Denn je mehr persönliche Grenzen du setzt

Selbst eigene Bilder malst

Desto mehr hast du Raum für dich selbst

Und die Menschen die du mit jeder Faser magst

Das Lächeln das du im Kaffee versteckstDie See im Kaffee
Scherzen in bunten Schuhen

Alle Belastung wandelnd bunt
In deinem Malen

 

 

Wie ganz eigene Musik in den Knochen

Und Sehnen das keine Worte hat

Ganz leicht

Das du im Ruheton findest

Gerad dann wenn nichts ist wie es sollte

Du keine Kraft hast für Rollen

Das ist wie sich selbst wahrnehmen und andere

Voller Wärme und leiser VerMutung

Über dich selbst lachen auch
In jeder Zeichnung sanft

 

 

Die Tüftlerin die aus allem

Ganze Wunder macht

Mit so einem Sehen im Blick

Fliegendleicht

 

 

Die guten Treffen voller Gespräche seltsamer Perücken Lebendigkeitsnasen
Zu sein wie ihr seid in allem
Auch alles was nicht sagbar ist

Sich selbst und andere sie selbst

Alles was du selbst weißt

Wer du bist als eigene Person

 

 

Zu wissen du entwirfst eigene Bilder

Für dich und vielleicht für andere um dich herum
Damit nicht nur Zerstörung da ist

Auch bei dir selbst nicht

 

 

Dein Tanzen
Wenn du ganz bei dir bist

Die Augen schließt weil du so geborgen bist mehr siehst

So bewegst dass du wieder atmen kannst
Das ist das was du dir als Mädchen gewünscht hast
Dass du wieder deinen Körper für dich hast
Dafür hattest du nicht mal Worte

Wie das Wort Leib auch nicht

 

Heute findest du die Worte

Für dich

Für alles was du lebst

Für die die du liebst

Und für deine Grenzen

Für alles was du leben willst

Deine Wege

Kannst dich und andere wieder wahrnehmen

Und die Frechheit!

 

Herumtanzend albern leicht

Kuriosmut

Mit schrägem Haar

Und

Kunterbunt Gequitsche a la Charlotte

Mitten in eine Regenpfütze hüpfen

Samt Konfetti in der Hand

Die Bilder malen die ihr später mal sagen könnten:
Da ist eine andere Sicht

Auch wenn du wünschtest
Das wär nicht nötig
Wie die Worte in dem Gedicht auch nicht

 

 

Zu wissen

Du bist lebendig

In jedem Moment

Regenquatschhüpfer

 

 

Dich selbst malen und alle die du liebst

Mitsamt Scherzporträt versteht sich

Dein eigenes Leben leben

Ist deine völlig eigene Macht für dich selbst
Deine Wahl

Werbeanzeigen

Ich will Unpassendes

Die Zeiten in denen du nichts sagen kannst
Weil alles so verletzlich
Wo nichts aussieht wie es sollte

verletzlichmutig!

Warum auch es auch sollte

 

 

Auch die Momente wo du weggehst nichts sagst nicht hinsiehst

Weil du Angst hast gesehen zu werden

Einradflug
Oder noch mehr

Vielleicht zu merken was du selbst fühlst

ich glaub ich bin ein WildschweinAuch darüber sprechen zu können

Wenn du wirklich  gerne wer anders gewesen wärst

 

 

Wenn du tanzend hinfällst

Clownin
die völlig schrägfalschtangotanzende Freiheitskrabbe!

Wieder lachend aufstehst
Oder weinend
Wenn du rumwütest vor Schmerz innerlich und äußerlich

ganz ohne WorteNicht kannst

 

 

Es interessiert mich nicht wie alles wirkt

Wurzelfliegen

Ich möchte wissen was ist

 

 

Ich möchte nicht die glatte Oberfläche
Gib mir Falten Ecken Kanten gib mir das was nicht passt

Igelballerina verletzlichstark

Das was du nicht mal sagen willst was versteckt liegt

Oder wie eine Freundin gerne sagt: Lass wackeln!

All das Schräge Unpassende

innerster Kern

 

 

All die Tränen die du nicht aufhalten kannst weil sie da sind
Oder die Wut die endlich einen Ausdruck findet
In Worten die längst gesagt sein sollten im Weggehen im Dasein für dich
Ich möchte ganz da sein mit dir auch da

breathing
Mit allem worüber andere lachen was sie gerne selbst verstecken

Bei anderen bewerten weils leichter ist

 

 

Möchte das was nicht passt

Wenn andere schon wegschauen
Wenn wir uns erzählen

strong boundaries
Was unsere Fehler waren die Irrgänge Muster alles was nicht so schön klingt

Dann lachend durchs Zimmer tanzen

Augenzwinkern

Weißt du das ist das Wichtigste für mich

 

So frei zu sein

fliegen können

Dass ich sagen kann
Was wirklich unschön ist

 

Wenn ich aus Mustern heraus Menschen nicht mal wirklich gewählt hab
Sondern einfach in meinem Leben erlaubt habe
Zerstörung anzurichten
Obwohl es so viele tolle Menschen auf der Welt gibt voller Respekt

courage

Und ich sie immer kannte und kenne
Wenn mir das zu viel Angst gemacht hat
Sodass die andere Wahl die keine war “leichter” war
In Wahrheit keine Leichtigkeit

 

 

Möchte das sagen dürfen
Ohne in eine Ecke gestellt zu werden

Glückskind
Weil ich keine Schublade bin
Genauso wenig wie du

 

Leichtigkeit in dem Moment

Tanzend
Clowninwissen

Ohne nur herumalbern zu müssen

lawenda

 

 

Schrägnase und Glückshüpfer
Mit allem Unpassenden

ahoi! Schrägnase
Lebendig

 

 

Ziemlich bescheuert aussehend

Und darin frech lachend

daring! Feuertanz
Feuertanz

Genauso wie verletzlich sagend: Geht nicht mehr so
Und neue Wege suchend

Auch weinend mutig

Verdammter Mut sowieso!

Leises

Verdammter Mut anzuschauen was so verletzt und was war was ist

 

 

Immer in dem was wir sind

leicht schräg ist auch gut

Auch in allem was nicht sagbar ist
Ich will Unpassendes!

 

 

Lass uns doch einfach für andere seltsam sein

cAlmaWas sagt das schon?
Seltsammut und ein Hüpf Boing!

Auf einem Bein rückwärts hüpfend

Und dabei vorwärts sehend
Verletzlichstark

Und schräg sowieso

Aber gerne doch!

aus dem Bauch heraus sprechen

 

 

Nennt sich auch: Tanz der lachenden Faltenleichtigkeit und berühmten runden Ecken die nirgendwo passen

Wunderbar unschön

ich bin ganz vieldeutig ein Regenbogenfarbkasten
ich bin ganz vieldeutig ein Regenbogenfarbkasten

Anders

 

Und mit Freude auch wunderlich langweilig

Und seltsam zufrieden eigen

Wenn ihr meint

Esto es queso

Was sagt das schon

 

 

Dafür ist das Leben doch zu kurz
Zu gefallen
Für wen auch

eigensinnlich
Lass uns lieber tanzen

So schräg und kunterbunt

Und in sich selbst Ruhe verwurzelt

Geborgen und frei fliegend

Reise

Kapitänin mit Rabenauge

Samt Einradsprung

Selbstverständliche Würde. Mit leichtem Augenzwinkern leben.

Das junge Mädchen das lostanzt

Ohne Gedanken daran

Wer was denkt

Einfach nur weil die Musik gut ist

Und sie tanzen will

Alle Erwachsenen fangen auf einmal auch an
Zu tanzen

Frei heraus

 

War eine Erinnerung
Was alles verloren ist
Aber auch wie leicht

Alles sein kann

song of my being
song of my being

Zu merken bei einer genauso Mutigen

Wie verletzlich alles ist

Wie schnell alles vorbei sein kann

Wie zerbrechlich alle Menschen sind

Zu wissen

Dass jeder jeder Moment wichtig ist

Kostbar
So besonders dann ihr Lachen
Ihr Humor

Wie sie mit allem umgeht

Bewundernswert sowieso

Wie leicht herumhüpfend

musica!
„I don’t like the idea of something being pure. It means we have to be perfect, I don’t want to be perfect“(Angelique Kidjo). Die Tüftlerinnen mit den halbeleganten Haaren und dem „Genau die Momente, wo ich denke, ich bin unvollkommen sind vielleicht die allervollkommensten“ (Hüpf Boing! Anja)

Und bunte Farben überall

 

 

Dann:

An manchen Tagen ältere Männer die Mädchen anschauen

Und nach “Zweitfrauen” suchen

Wär zu wünschen sie hätten gar keine
Das wie immer in der Universitätsbibliothek
Die Intelligenz spricht

Oder ein Professor der sagt: „Lassen Sies nicht fallen, dann ist es Matsch“
Was er zu einem Mann nie gesagt hätte das ist sicher

Genauso sicher wie seine Weisheit zeigt

Dass all die Jahre des Studiums und der Promotion nicht vergebens waren
„Lassen Sies nicht fallen, dann ist es Matsch“
Mehr gibt es nicht zu wissen

Der andere Professor daneben kicherte ausnehmend intelligent

 

Der Mann der bei einem Buchgespräch weise meinte:
„Früher wischten Frauen den Boden, jetzt das Handy“

Zum Glück die Antwort: „Ich sehs eher so: Männer wischen nun auch“

Diese dummen Kommentare wenn es nur Frauen in einer Gruppe sind und es heißt: „Ah ist das die Gruppe Kochen, Backen, Putzen“

Stell sich mal wer das umgekehrt vor

Die Antwort wär wohl: Kochmeisterin, Backgenie und Putzchemienobelpreis

Zumindest ist es ja dann so wenn es Koch heißt oder Bäcker oder Fensterputzer
Der mit der Technik

Grinste die Technikerin

 

 

12-jährige Jungs, die die Beine von Frauen bewerten

Ständiges Anfassen gerade jüngerer Frauen von gerade älteren Männern

Sehr mutig!

Stark “sexualisiert” sowieso, dabei geht es da nie um Sexualität

Als ob wir überhaupt eine Ahnung hätten was das ist

 

 

Die ganzen Blicke und Kommentare die zerstören sollen

Und das soll dann Sexualität sein

Weisheit der Menschen nennt sich das wohl

 

 

Zum Glück auch all die schönen und lustigen Begegnungen

Die Frau mit Krücken die mit einem Augenzwinkern sagt:
„Da haste Krücken und hörst trotzdem sowas“
Spontan im Theater mit Übersetzerinnen reden

Die so spannende Geschichten haben

Mit einer Engländerin beim Festival so herumalbern

Dass es heißt: Bitte gehen Sie kurz raus!

Die Musik nennt sich auch freak n groove!

wohlfühlen
Mit einem Spinneringlückshutmut

 

 

Der Mann mit dem Zeitreisenhut und sich frech zugrinsen

Der französische Bäcker der voller Respekt sagt: „Oh Madame!“

So viel Staunen und Mut

Der leicht schräge Straßenmusiker und sehr elegant lostanzen

Der wunderbar alte Buchladen mit Büchern bis zur Decke und alten Holztreppen

Abenteuerreise durch den Laden wie fliegend

 

Die Frau auf dem Fahrrad, sie genauso kreativ wie ihr Rad

Auch wie eigene Geschichten erzählend

Der leuchtende Mond und die Straßenmusikerin

Voller Lieder die wegträumen lassen

Der Mann der fröhlich vor sich hinstrickte
Und meinte: „Ich bin einfach so ausladend da strick ich mir lieber selbst was, sonst bekomm ich nur Zirkuszelte“

Menschen die über sich selbst lachen können

und tschüss sagte sie zu allem was sie belastetLeichtigkeitsmomente

 

Die Lieblingsfloristin und „Jetzt ist das Geld wenigstens gut angelegt“

Der Antiquar mit dem Kostüm und dem „Sie glauben ja wohl nicht, dass ich bereue, dass ich hier so gute Bücher habe“

Die Frau die dir sagt, du seist ein Gesamtkunstwerk und du siehst sie auch so
Überrascht und dann die Freundin: „Normal aussehen war nie mein Talent“

Der Mann im Rollstuhl mit verrücktem Hut und voller Humor

Das Gespräch mit der Künstlerin über das so schräg sein wie wir wollen
Eigener Ausdruck

Der Postbote der meint: Ich trag so gern bunte Briefe aus! So schön! Mal keine Rechnung sondern Kunst

Wunderwandeltage

 

 

Die Postbeamtin im Partnerlook und mit bunten Punkten
Da flog der Brief auf den Boden a la Luftpost mal anders

schwanfederbrief - märz19
Wenn Menschen sich anschauen und grundlos loslachen, genauso aber auch über so Schwieriges sprechen können. Und Sätze wie: „Sie lesen ja ein wirkliches Buch!“ – „Das kommt vor“.

Und: „Da wacht sie abends auf und denkt: Ich mach mal ne Schwanenseejacke und was denk ich? Ich wach nachts auf und denk: Ich muss noch die Abrechnung machen“

Zwei Sternenfreundinnen mit ganz ähnlichen Interessen

Genauso wie „Jetzt sind wir ganz sprachlos“

Meeresbiologieforschung

Mit leuchtenden Augen

So viele interessante Orte und Menschen
Wundermut

 

 

Die Journalistin die erzählt wie sie wegen ihrer Krankheit

So viel geändert hat und ihr Leben auf ne Weise noch mehr ihres wurde

Was so paradox klingt aber dann doch oft so ist

Sie meinte: „Manchmal ist es dann doch das Beste was passieren kann, wenn wir aus allen Rollen fallen müssen, so komisch das klingt“
Die einem älteren Mann dann so ein Lächeln entlockte mit: „Wir lassen den jungen Mann mal vor!“
Genauso wie die Frau mit dem Konfettipullover

So bunte Momente

 

Der Mann der statt seinem kleinen Sohn grinsend

Auf dem Tretroller vorbei fährt

Die Freundin die eine Kugelmeise auf dem Balkon beobachtet

Die gemütlich ziemlich ausladend stundenlang nur alles betrachtet

Drachenfarbenbrief
Wie die Enten die weniger friedlich waren als sie aussahen

Und beschlossen, wir haben an ihrem Platz nichts zu suchen

 

Die Frau die zur Miete auf einem Schloß wohnt und nicht weiß

Wie das passiert ist

„Ist auch anders als Sie denken“

Genauso wie die Worte: „Ich seh viel eleganter aus als ich bin“

Die tolle Frau im Rollstuhl die mit Grimassen nachmacht

Wie manche Menschen auf sie reagieren

Der blinde Mann der viel mehr sieht

Als ich je von anderen gehört hab zu anderen Menschen

So feinsinnig wahrgenommen

 

Eine mermaid mit Haifischzähnen sein
Die ihre Grenzen setzt

Kurios sowieso und schräg

Und ganz sie selbst

 

„Abendregenplatsch und Sternenwandel“ im Brief lesen
Sowie: „windige Nordgrüße mit Regentanz“
Im Märchenzelt mit sehr besonderen Gesten

Ganz neue Geschichten erzählen so bunt anders

Die Geschichten beleiben

To coś jeszcze, coś więcej Ukrywa Twój wzrok
Wieder atmen können, bis in jede Faser lebendig. Wie das Lieblingsfarbenei, die Verkäuferin über einen Kollegen: „Ich sagte ihm ja, dass er nicht so viel flirten soll, lieber aufs Geld schauen“.Kringelig lachen. Genauso wie der Handwerker mit: „Aber bitte doch, sind wa beide schick“

 

Unterwegs sein und „Du bist auch so ne fliegende Gurke!“-„Was?“

In dem Sinne herzensgut, das sowieso
Das Stimmtraining in dem alle hoffen dass niemand reinkommt

Und sich fragt was das Gebrumme und die seltsamen Posen sollen
Wie Badekappe und Schnorchel
Im Alltag
Wie die Pott Blitz Post und Eulen Weisheit Momente
Und legendäre Stimmenänderer bei Pappnase

All diese Charaktere so vermissen

 

 

Die Frau die erst sehr schlecht gelaunt aussah und dann so loslacht

Und an der Ampel meint wie eine Schwerverbrecherin wirkend:
„Wenn keine Kinder da sind, geht das, einfach mal über die Straße“

Mit so einem Grinsen im Blick, so schön
Die Bäckerin, die ganze Geschichten zu ihren Werken erzählt

Wie Lilith Farben und Nahrung
Sowie das Atelier Schabernack und Langfurzelfin
Die Gärtnerinnen und Gärtner die gerad die Äste schneiden
Erst aufhören wollen und dann mit nem Augenzwinkern sagen:
„Ach, die hat ja nen Hut an“

So lachen
So frei

 

Eine verletzlichmutige ältere Frau sehen

Die kaum noch gehen kann aber doch ganz da ist

Der Koch der mit nem Messer grüßt
Und dann merkt

Dass das vielleicht falsch ankommen kann
Sich so komplett normal! zuwinken

 

 

Die ganzen kuriosen Begegnungen unter Hut-Menschen

Von Reiseerzählungen bis hin zu: „Ach, ich hab so lange nach
Menschen mit Hut gesucht, endlich mal“
Wusstest du auch noch nicht, dass das ein Sympathiekriterium ist

Die Schauspielerin, mit der du für ne lange Zeit wirkliches Ansehen teilst

Weil da so viel ohne Worte gesagt war

 

Dann immer die Erinnerung an den lustigen Cafebesitzer in Oviedo

Auf den Bergen getroffen und „Die Welt ist klein, sehen wir uns gerad hier“
Wie leichtes Augenzwinkern
Und selbstverständliche Würde

 

 

Tanztheater mal anders

Wirbelnd Leichtfuß

Samt Flügel Honig

Wolken-Füße und Baum-Hände mit Hexen-Musik

Den eigenen Leib ganz anders sehen

Schräg-Proportion und Hut-Wolken-Tanz
Und ein urkomisch Einrad

 

Das Kunsthandwerklächeln samt Moin! und Seeluft

Glücksnachrichten und Muskatiere mit Chiliansatz

 

Mit allen Farben
Rummatschen

Kunstvoll

 

 

Die berührenden Gespräche
Die bewirken

Dass du wieder atmen kannst

Wie Lavendelrotmondin Sonnenaufgang

Und Schneeflockenflügelwolken Moment

 

Sich selbst die eigene Felsfrau sein
In auch noch den schwersten Stürmen

Wie in aller Leichtigkeit

Meerglückshüpfer und Regenbogenfreude mit Krabbenahoi!

Und dann eine Frau mit gefühlt Weltreise Tasche und Rosenschal

So ein Verständnis im Blick

 

Lebendig sein

Genau in dem Moment

Selbstverständliche Würde
Und leichtes Augenzwinkern

Mit der Fähigkeit

Auch weinen zu können
Zu benennen was zerstört

Genauso wie klare Grenzen zu setzen

 

 

Die Leichtigkeit von

schwanfederbrief-rück-märz19
Um die Ecke gelebt, kuriosmutig,  wie der Moin Moin! Müllmann, Adieu in Ringelsocken, der staunende Junge der so begeistert von allem war was er sah, das Mädchen das mit jeder Faser gelacht hat und „Nur Quatsch da“ – „Bestens!“…„Ach und eigentlich mag ich Rugby“.

Matschfreudesprüngen

Und
Verletzlichstark Mut!
Wie das Talent zu kurzen Gedichten

 

 

An dieses bunte lachende Mädchen denken

Die nur losgetanzt ist

Wurzelige Freiheit lebend

Leicht

Als wär die Welt für einen Moment nur

Wunder

„Hallo Ausländer!“ und andere Kuriositäten

Mit zwei tollen Verkäuferinnen da stehen

Die ganz ursprünglich mal aus Polen kamen
Und eine sagt zu einem Mann der vorbei kommt

Mit Augenzwinkern und so einem Lachen in den Augen:
„Hallo Ausländer!“

So ein gemeinsamer Lachanfall von allen dort

Wie Leichtigkeit

 

 

Ein Mann der fragt: „Steh ich im Weg? Ich steh mir manchmal selbst im Weg,

aber da mächste nix“ genauso wie ein Mutiger der mit nem kurios bunten Wagen rumfährt und meint: „Gut, dann schauen eben Menschen mal seltsam, gibt Schlimmeres“

 

 

Wenn in Briefen steht: „Lustige und freche Grüße“

Eine verrückte Fahrradtour samt Zylinder

Die eigene Hoffnung sein
Die Forscherin die sagt: Es geht darum, das eigene Recht auf Differenz zu leben, anders sein zu dürfen, in allem

 

 

Die Freundin, die statt einem normalen Weihnachtspaket

Ein Paket mit gemaltem Monster drauf schickt

Sodass der Postbote bei der Übergabe nur lacht
Und du irritiert auf das Paket schaust

 

 

Auf der Eibahn die Runden drehen statt der Eisbahn, versteht sich

Basketballerin voller Mut

Die Worte „Konfetti verfolgt mich wohin ich auch geh, dies ist ach oh Seele! mein Schicksal!“
Komische Stifte suchen und High Five Ronja Räubertochter Verabschiedung mit Pharmazeuten der eigentlich Schauspieler werden wollte, gute Überraschungen

 

 

Die klare Ansage „Ich mal dann mal zurück“

Wunderschneemomente

Im Schnee dann Fahrräder malen
Ein Mann der sich so darüber freut
Dass er leuchtet

Vor Freude in Regenpfützen hüpfen und im Schnee herumalbern

 

Auf wunderweise unpassend sein

Die Transformation zur rollenden Kugel

Wie auch „Der Pullover war so elegant, fehlten nur noch Baumschmuck und Bommel dran“

Schwungvoll Blödsinn machen

 

Sich drei Mal umdrehen

Weil dich eine Person so berührt hat

Sich ansehen

die schräg tanzende völlig kuriose Freiheitskrabbe

Und in dem Blick unendlich viel
Gesagt

 

Der Schreibfehler „Smerika“ der zu einem ziemlich lustigen Gespräch führt

„Na, du machst mir ja Mut, jetzt landet die Karte dann wohl in Polen“  -„Hab mir schon vorgestellt, dass dort dann ne Familie da steht, sich die Karte ansieht und sagt: Wat issen dat? Klingt aber nett“

 

Sopran Alt auf andere Weise mehr schreiend besinnliche Lieder

Die Pilotin die unendlich in ihrem eigenen Leben verwurzelt ist

So begeistert ist von ihrem Leben dass jeder das spürt

 

Kompostieren was verletzend ist

Damit du wieder atmen kannst

 

Luft voller Wärme und Würze

Und Komikerinnen unter sich

Die aber genauso sehr wahr sprechen können
Daraus entsteht ihr Humor

 

Raureifgrüße

Die Uhrmacherin, die ihren Beruf liebt aber doch lieber ohne Uhr ist

„Dass Gutes auf uns zuspaziert“

tanzen

Lavendelvergnügt

 

 

„sie wischte sich den Mund an ihrem Ärmel ab und rülpste, welch Zauberwesen!“

Saustark würd eine Freundin dazu noch ergänzen
In Unordnung gebracht

Aufatmend

 

 

Die Backmischung die leicht sein sollte von Backmeisterinnen und Backmeistern leider doch verhunzt da das wichtigste Mehl vergessen

Meerjacke, wie Kapitänin auf Reisen mit „tanzenden Grüßen“

Wie die Tanzzapfen im langsamen Sauseschritt Sternennachthimmel

„eine klingende Woche“

Die Abwesenden die gerad mal Kaffee trinken gehen

Steine hüpfen lassen am Fluss

 

 

Aussprechen was nicht erträglich ist

Damit du wieder deine Wege gehen kannst

Schritt für Schritt

 

Die Fahrbegleiter in der Bahn die mit nem Augenzwinkern sagen:
Haben Sie was zu beichten?
Die lustige Apothekerin die es hinbekommt noch ungefähr alle zum Lachen zu bringen, was so ein Talent ist

 

 

Im Wald dann früh Morgens, Menschen die sich zulächeln weil sie verstehen

Warum andere Ruhe suchen

Der Postbote der von seinem Traum Filmwissenschaft erzählt

Und so respektvoll ist

 

 

Wenn dir statt einem normalen Abschiedsgruß zum Wochenende „Dir auch ein tolles Wetter“ gewünscht wird

Dunkelmondig

Die Schwesterkatzenfelsen, was auch sonst

Wunderzeit voller schräger Tage

Wenn du auch zu deinen eigenen Fehlern stehen kannst, zu dem was du nicht konntest, nicht kannst, was auch aus Unachtsamkeit oft entstanden ist
Weil du auch all das Gute in dir wahrnimmst und all das was du bist
Du weißt aber genauso, dass du wie alle nicht immer die bist die du sein wolltest

 

Voller Seele

Die Postbeamtin mit dem besonderen Eislaufpulli die so leuchtet

Der du das dann nicht mal sagen konntest wie sonst

Weil gerad zu verletzlich

So viele Facetten

Kalilulja!

Genauso wie: Ick bin de Froschkönigin! Quak!

 

Der Koch mit dem du dich immer begeistert begrüßt

Wann immer das möglich ist

So ne Wärme dann

Verwegen

Neue Wege

 

 

So geborgen sein und sehr frei

Gemeinsam lesen, so gemütlich

Die kreative Frau vor dem irisch grünen Haus

Die aussieht wie aus einem Film mit Schirm mit Spitze
Und Lavendel Hose

 

 

Wenn du dich spontan hinsetzt um zu zeichnen

Dann jemand sagt, mit ziemlicher Begeisterung: „Sie malen ja wirklich!“

Die Freundin die sagt: „Ich bin ausdauernd damit beschäftigt mir den schlechtesten Ruf zuzulegen“

Herzlebendig

Dazu die „rosenrübengeprüfte Beziehungskrisenspezialistin. Ihre Beziehungskrise in 10 leichten Schritten“

 

Carrerra Talent und Fridolin, das Eichhörnchen

 

 

Die mutige Soundtechnikerin

Bei der dann alles ganz anders klingt

Kantiges

So grinsen müssen bei besonderen Spitznamen wie Fortbildungsspezialistin und Löwenrabenmutter mit so nem Ronja Räubertochter Grinsen

 

Im Klettergarten seltsame Sprünge
Und der Satz „Ich hab mich so mit meiner Gebärmutter verbunden“

Ein ganz anderes Wahrnehmen für sich selbst

 

Zu wissen

Es ist in jedem Moment

Dein eigenes Leben

Kichern auf der Haut

„I’ll be strong as a ship. And wise as a whale“ (Lhasa, Soon this space will be too small)

Das Lächeln, das den ganzen Leib wärmt. Menschen, mit denen du dich wohlfühlst. So herumalbern. Nicht mehr aufhören können zu lachen, weils so kurios ist. Musik, die dich mitträgt. Staunen bei all den Farben und Ideen.
Clowninwissen.

 

Mit dem ganzen Leib malen. Füße im Wasser und Morgenstimmung, so sanft und Kaffeegeruch und ausruhen. So geborgen in dir selbst und sehr frei. Kitzeln und kringelig lachen sowieso. Den eigenen Faden spinnen, Bettinas Worte. Auch weinen können, wenn das ansteht oder die Wut ziemlich klar in den Tanzboden stampfen. Wie Feuer, das entsteht, in dir selbst, vor Funken sprühend.

 

Nachfühlen, vorfühlen. Jeden Zentimeter der Haut wertschätzen, jede Körperzelle in dir, die dann tanzt, wie so: Jetzt ist hier mal Musik! Alles am Leib sehen, da sein für sich selbst. Voller Seele voller Mut.

 

 

Wenn du deine Körperformen

Mit den Händen wie Pinsel

nachmalst dein Bild

Voller Kraft und Verletzlichkeit.

Mut malen. Eigene Sicht.

ihre eigene Musik

 

Gesten, im Lächeln, im Respekt. Im Grenzen setzen wie im Gutes zulassen. Im Los-lassen. Im wirklich da sein. Wie Töne auf der Haut, wie Rhythmus im Leib, der dich fliegen lässt. Wie als wären deine Beine wie Bäume, verwurzelt in sich selbst, stark und wie bunte Meisen, die durch die Luft springen. Wie die Hände Musikinstrumente, die völlig kuriose Bewegungen vollbringen. Wie alle Ebenen im Leib. Wie die Hüften, die so kraftvoll sind, wie deine ganzen Bewegungen eigene Bilder.

 

Vulva voller Sternenschauer im Tanz. Wie deine Brüste, die dir zuzwinkern. Ziemlich mutig. Wie dein ganzer Körper der vor Energie leuchtet, gefühlt. Die Farben in den Raum malen, tanzen, frei sein darin, wer du bist. Wie die Seele, die auch durch den Körper gemalt.
Dein Rücken, der dein eigenes Leben trägt und klar sagt, was nicht. Dein Gesicht, das vor Schabernack leuchtet, Lachen ohne Grund, genauso wie Weinen können, wie Wut benennen. Wie ganz da sein. „Famos!“. Und: „aus vollstem Herzen: ne!“.

 

Ist wie wenn du wütend durch den Raum tanzt oder trauernd, da solche eigenen Bewegungen entstehen, plötzlich dann ein Lachen. Ganz befreit. Ein Lächeln auch, das aus dem Leib kommt, aus der ganzen Tanzbewegung. Aus dem was du selbst lebst. Wie so innerliches Berührtsein, das nach außen findet.

 

Wenn alles in dir wieder atmen kann und du überall dein eigenes Wissen hast, deine eigenen Bilder. Dir selbst gehörst. In allem. Wie als wärst du dort jetzt in der Luft am herumhüpfen, dein eigenes Leben feiernd, ganz frei und geborgen in dir selbst. Auch voller eigener Sinnlichkeit, voller Achtsamkeit. Voller Musik für dich selbst. Wie Töne, die sogar sichtbar werden und so hörbar. Als würdest du neue Melodien und Strophen schreiben mit jeder Bewegung, mit jedem Ausruhen, mit jedem dich fühlen. Mit dir selbst. In deinem eigenen Sehen.
Als hättest du die Arme geöffnet und losgelassen und so leicht.
Malst mit jedem Blick deine Wahrnehmung.
Wie bunte Farben. Wie bei Liedern nur tanzen können, weil da so ein Rhythmus ist. Wie Mut im ganz da sein.

 

Manchmal als wärst du selbst Feuer. Voller Wärme. Weil du Verletzungen ansehen kannst, benennst. Wie all das Gute, das du fühlst und lebst und denkst. Wie die Verrücktheiten und der anders-Mut. Manchmal Rascheln von Papier oder Kleidung, wie sanfte Schatzsuche, voller Abenteuer. Worte selbst neu malen, eigene Momente zeichnen, die eigenen Bilder tanzen, so bunte Wege. Voller Mut Nein zu sagen, voller Mut verletzlich zu sein, voller Mut auch das anzunehmen, wen und was wir lieben. Was nicht so einfach ist, das braucht unendlichen Mut, du übst noch. Zu sein wer du selbst bist darin. Zu sagen was du wirklich meinst, auch in deinen Bewegungen.

 

Ist wie das Gefühl mitten im Gewitter an nem warmen Ort zu sein und dort Ruhe zu finden und gleichzeitig all die Kraft des Gewitters auch bei dir. Tanzt es auch in die Luft, wie als wärst du in jedem Moment in dir selbst zu Hause. Bei dir selbst geborgen. Die verletzlichen Momente auch da, wo es nicht so ist und du nur vor dir selbst weglaufen willst, weil es einfacher ist.
Nicht zu sagen was ist.

 

Und dann aber dein einfach durch den Raum wirbeln, wie als wärst du die Musik, als wärst du der Tanz und die Bewegung und in dir selbst dein Halt und dein Fliegenkönnen darin.
Dann so nah, auch bei dir selbst.
Wie unendlich kraftvoll sanft.

 

Kichern auf der Haut.

 

 

Aufatmen.

 

Innerlich freches Grinsen samt Grinsekatzen Mut.
Leichtfußpropeller.
Tanzend.
Wie Sinnlichkeit in jeder Faser.
So unendlich bei dir.
Verwurzeltflügel.
So ein Lachen.

Auch aus Tränen heraus und sprechen.

Ruhe in dir selbst so vertraut ganz verwurzelt
Wie aus allem Rhythmus raus. Rhythmus selbst gemalt.
„Es passt nicht – und das soll es auch nicht“.

Frei.

 

Los-gelassen.

Wärme überall.

So loslachend. Trommelndstarksanft.

 

Augenzwinkernd.
Sprechend.

 

Wie Vulkanbebend und ganz leise

Und du bei deinen Bildern mit jedem Blick Bewegung Gespräch

Wie mit dem Pinsel Sinnlichkeit wirbelnd

Deine Musik

 

Wie in jeder einzelnen Körperfaser von dir
Atmend

Herumhüpfend

Mut

 

 

Wie als wären deine Bilder

In deinen Bewegungen

Ganz lebendig

 

Als würden die Farben herumalbern

Pinsel frech unterwegs rennend

Auf Bäume kletternd

Und seltsame Figuren auf dem Eis fabulierend

Deine Bewegungen darin

Wie Feuer selbst

 

Dir wieder Mut geben

Wirklich zu sein

 

Wie auch völlig kurios durch den Raum zu tanzen
Mit dem unglaublichen Stachelschweincharme

Unpassender

Igelblick

Bebend sanft
Eigene Schätze geborgen

 

Dir selbst zugehört
Sinnlichmusik
Bei dir selbst
Getanztgemalt

Verletzlichleichtmut

 

Eigene Geschichten

Innerlich lächelnd

Als könnte alles in dir endlich wieder

Sprechendtanzend

 

Als wär alles für einen Moment

Wirklich nur du selbst

Und die Bilder die du malst
In dir lebendig

 

Die Verletzungen benannt so sanft zu dir auch
Denn wegzureden oder wegzubeschäftigen bringt da auch nichts
Aber tanzend frei in deinem Bewegen
Und deine Sinnlichkeit für dich

Atmend
Im Tanz

 

„Wirklich mal, wie sieht das denn aus, gut dass du gerad allein tanzt“
So frech loslachen

 

Ganz leicht

Lied: Lhasa, Con toda palabra

Los!:…lassen und Ellen und ihr Fahrradfahrer

Du kannst nicht viel an den Mustern von anderen ändern

Das ist die Aufgabe von uns selbst

Aber eigene Entscheidungen

 

 

Ist wie als könntest du wieder fliegen

Wenn du loslässt

Alles gesagt ist

 

Los…lassen

Freiheit ist auch etwas sein zu lassen

 

 

Menschen die ständig betonen müssen

Wie ehrlich sie sind

Sind die unehrlichsten

Duo in Operus Ehrlikus Vorhang der 1000.

„Denk an Konfetti und Tröte! Ich hab so herzlich gelacht“
Sonst wär die Betonung nicht notwendig

 

 

Genauso wie Menschen die betonen wie gut sie es meinen

Was es meistens überhaupt nicht ist

Noch weniger die Person meint um die es angeblich geht

Genauso wie in Kommentaren

Es geht nie um die Person die bezeichnet wird

 

 

Und da ist eine Freiheit

Wenn du dich für dich entscheidest

Gehen kannst
Frei bist in allem was du lebst

Dein eigenes Wissen hast

Darin gestärkt

 

 

Ist wie als würden deine Tränen dein Lachen

Deine eigenen Ideen

Auch sogar dein Humor trotz allem

Wieder da sein

 

 

Und du verwurzelt in dir selbst

Damit so sehr tanzend

Ist als wären unendliche Gewichte weg

Und  du kannst wieder atmen

just going away

 

 

Spürst dich selbst wenn du dich im Bad ansiehst

Dann die Düfte die helfen dich an all die verrücktmutigen Momente

In jeder Bewegung im Theaterraum und überall

So leicht

Zu erinnern

All deine eigenen Bilder

 

 

So gute Treffen

Quatschmomente

Unendliche gute Gespräche

Auf dem Einrad herumalbern

Genauso wie auf dem Eis oder im Schwimmbad

Oder im Grunde: überall wo du bist

 

 

Dir politische Kandidatinnen mit bunter Punktejacke entgegenkommen
Und das mal wieder die Welt auf den Kopf stellt

So lustige Gespräche obwohl es um ernste Themen geht

Genauso verändernd

 

Sowie ein Mann der sagt: „Die trägt ja meinen Hut“ – „Den hab ich Ihnen ja auch gerad geklaut“

Dazu der Rosenstrauch der die Frechheit besaß zu blühen
Bevor Bettina wieder zu Hause war
Und den Schalter, den du fast abräumst

Da etwas zu schnell

Die Worte vom Postboten dazu: „Ach, machen se nur, lassen Sies raus“.

 

So unendlich gute Begegnungen jeden Tag

Oder du nach all der Trauer nur vor Freude herumhüpfst

Fliegen können in jedem Moment

 

Ist wie als wär noch in jedem Detail das du lebst bist denkst

Sogar trägst und atmest

So viel Seele und so viele mutige Geschichten

Auch all die bunten Begegnungen mit anderen Menschen
Das Herumalbern

in Ruhe kraftvoll blödelnd

Genauso wie auch weinen können

Oder rumwüten wenn mal alles raus muss im Wendoraum

 

 

Der wie im Norden Kellner samt Flaschenpost

Oder der scherzende Mann an der Kasse der erst Nein sagt als du ihn fragst ob er vor will und dann als du bezahlen willst sagt: „Jetzt will ich doch noch vor“

Mit solchem Augenzwinkern lebenDie Frau voller Energie, die aussieht wie aus einem Detektivinfilm und auch so spricht
Mit Schabernack im Blick

Wunderkreativ

 

Der Pharmazeut der in der Seele eigentlich Schauspiel studiert
„Das einzig Seriöse an mir ist mein Beruf“

Hüte jonglieren

Eine Imkerin und eine Schneiderin im Gespräch

Beide neue Fäden webend

Auf ihre ganz eigene Weise

 

 

Da ist eine Freiheit im Verwurzeltsein in sich selbst

In dem was du für dich selbst weißt
Gerad jetzt auch zur eigenen Sinnlichkeit

Zu anderen Geschichten

Zu dem was dir gut tut und womit du dich wohlfühlst

Und womit eben auch nicht

 

 

Da liegt eine Freiheit im eigenen Grenzensetzen

Und auf einmal kannst du wirklich fliegen

 

Als wären deine Füße wie Propeller

Und du hüpfst durch die Luft

Fast wie vor Lebensfreude Funken sprühend manchmal

Genauso wie ausruhen

 

 

Auch

Lachend über dich selbst

Genauso sprechend über Verletzungen

Gibt die Freiheit zu sein
Wie wir sein wollen

Samt Propellerfuß

Und Schräghutmut

Mit dem Ellen und ihr Fahrradfahrer Mut

 

 

Zu sagen was uns wichtig ist

Auch wenn wir ausgelacht werden
Zu sein was uns wichtig ist

Auch wenn wir anecken
Oder gerad dann

Weil so viel Zeit auch nicht gegeben ist
Mutig sein
Und wunderlich
Lebendig

Da tanz ich drüber. Mit krabbigen Grüßen!

für Theresia Sauter-Bailliet, für unendlich viel

 

Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit
Nicht richtig wissen was

Tun oder sagen

Menschen sind verletzlich

 

Dann so herumalbern
Vor Freude herumhüpfen

Andere sehen die spontan lostanzen

Oder staunend stehen bleiben

 

Vor bunten Farben

Ob in der Landschaft oder anderen Menschen

So ne Freude in dem Moment

So lustige Kommentare

 

Wie auch zwei Männer die miteinander reden und es ist zu hören:
„Da brauchste einfach Mut im Eierstock!“

Die Fähigkeit zu Purzelbäumen ist nicht zu unterschätzen

Faxen machen

 

So loslachen in der Bahn
Dass alle böse schauen

Sich selbst Kraft geben
Das eigene Leben leben

 

Gerad weil da so viele Menschen sind die du kennst

Die gestorben sind

Jeden Moment so leben wie es für dich wertvoll ist

 

 

Voller FarbenVoller Mut
Voller Tanz
Voller Glück auch

Wie Fahrrad fahren

Wie fliegen

 

Manchmal der eigene Leib

Wie ein ganzes Lachen
Auch Weinen

Aber das genauso kraftvoll
Wie Wut

Wie in der Bewegung sich so wohlfühlen
Und auch im Ausruhen

Wie ganz da sein

Wie in den Venus-Spiegel Bildern von Gabriele Lohr

Und so vielen Künstlerinnen die eigene Wege gehen

 

Wie Fülle Leichtigkeit Kaffee Lavendel wie Sternenschauer

Im Leib

Wie sanft zu sich sein
Vorsichtig achtsam

 

 

So bewegend
Mit nem Grinsen den Hut lüften
Und selbst definieren
Ganz egal worum es geht

 

 

Die Kraft in sich selbst verwurzelt

Und frei durch die Welt zu gehen
Nicht so richtig zu beschreiben

 

Dann aber auch

Sich nicht wirklich schützen können

Da nicht permanent Ohropax tragend

Vor Sätzen von den immer Gleichen leeren Blicken

Mehr sind sie dann auch nicht:
„Das Mädchen kaufen, für dich dann auch“
Das soll ich dann ignorieren

Darmfistelgetüter der Menschen wär Hildegard Knefs Wort

 

 

Und doch verletzt es dich
„Dieser wissende Blick aus dem Dummheit tropft, die Menschen seiern und reihern

bis alles zugeblickt ist, zermatscht, zerstückelt“

So fühlst du dich dann

 

 

Alle guten Gefühle sind für den Moment völlig weg

Wie zerfressen
Es braucht jede Anstrengung die wieder zurückzuholen
Dich daran zu erinnern wer du bist

 

Weil es diese Sätze gar nicht geben sollte

Und das was sie bedeuten noch weniger

Du stellst dir jedes Mal vor wie das wäre

Wenn Gruppen von Frauen da sitzen würden

 

 

Und möglichst laut (weil ja so stark nicht und so “sexuell”, oh du prüdes Hühnchen)

Folgendes von sich reihern:
„Da gehn wa mal Jungs kaufen“

 

 

Und so bezeichnete Männer (da Frauen dann auch “nur” Mädchen sind und höchstwahrscheinlich, so wie die arme “Sexualität” heut dargestellt wird, sind

wirklich Mädchen gemeint)

Die aber dann bei sich ruhen und wissen was ihre Sexualität ist

Werden dann
Da Sinnlichkeit und Selbst-bestimmung dieser Männer

Nur als Objekt gesehen wird

Mit “Schlamper” geadelt

 

 

Sehr gespannt

Wie ”normal” das alle finden würden

 

 

Was ist denn deine Sexualität

Frag ich dich

 

 

Es wär so leicht zu lachen

So zu tun

Als würde das nichts bedeuten

 

 

Nein, danke

Es zerreißt innerlich
Und es zerstört

 

Menschen die intelligenten Wesen
Das ist der Beweis

Herzlichen Glückwunsch