„Hallo Ausländer!“ und andere Kuriositäten

Mit zwei tollen Verkäuferinnen da stehen

Die ganz ursprünglich mal aus Polen kamen
Und eine sagt zu einem Mann der vorbei kommt

Mit Augenzwinkern und so einem Lachen in den Augen:
„Hallo Ausländer!“

So ein gemeinsamer Lachanfall von allen dort

Wie Leichtigkeit

 

 

Ein Mann der fragt: „Steh ich im Weg? Ich steh mir manchmal selbst im Weg,

aber da mächste nix“ genauso wie ein Mutiger der mit nem kurios bunten Wagen rumfährt und meint: „Gut, dann schauen eben Menschen mal seltsam, gibt Schlimmeres“

 

 

Wenn in Briefen steht: „Lustige und freche Grüße“

Eine verrückte Fahrradtour samt Zylinder

Die eigene Hoffnung sein
Die Forscherin die sagt: Es geht darum, das eigene Recht auf Differenz zu leben, anders sein zu dürfen, in allem

 

 

Die Freundin, die statt einem normalen Weihnachtspaket

Ein Paket mit gemaltem Monster drauf schickt

Sodass der Postbote bei der Übergabe nur lacht
Und du irritiert auf das Paket schaust

 

 

Auf der Eibahn die Runden drehen statt der Eisbahn, versteht sich

Die Worte „Konfetti verfolgt mich wohin ich auch geh, dies ist ach oh Seele! mein Schicksal!“
Komische Stifte suchen und High Five Ronja Räubertochter Verabschiedung mit Pharmazeuten der eigentlich Schauspieler werden wollte, gute Überraschungen

 

 

Die klare Ansage „Ich mal dann mal zurück“

Wunderschneemomente

Im Schnee dann Fahrräder malen
Ein Mann der sich so darüber freut
Dass er leuchtet

Vor Freude in Regenpfützen hüpfen und im Schnee herumalbern

 

Auf wunderweise unpassend sein

Die Transformation zur rollenden Kugel

Wie auch „Der Pullover war so elegant, fehlten nur noch Baumschmuck und Bommel dran“

Schwungvoll Blödsinn machen

 

Sich drei Mal umdrehen

Weil dich eine Person so berührt hat

Sich ansehen
Und in dem Blick unendlich viel
Gesagt

 

Der Schreibfehler „Smerika“ der zu einem ziemlich lustigen Gespräch führt

„Na, du machst mir ja Mut, jetzt landet die Karte dann wohl in Polen“  -„Hab mir schon vorgestellt, dass dort dann ne Familie da steht, sich die Karte ansieht und sagt: Wat issen dat? Klingt aber nett“

 

Sopran Alt auf andere Weise mehr schreiend besinnliche Lieder

Die Pilotin die unendlich in ihrem eigenen Leben verwurzelt ist

So begeistert ist von ihrem Leben dass jeder das spürt

 

Kompostieren was verletzend ist

Damit du wieder atmen kannst

 

Luft voller Wärme und Würze

Und Komikerinnen unter sich

Die aber genauso sehr wahr sprechen können
Daraus entsteht ihr Humor

 

Raureifgrüße

Die Uhrmacherin, die ihren Beruf liebt aber doch lieber ohne Uhr ist

„Dass Gutes auf uns zuspaziert“

Lavendelvergnügt

 

 

„sie wischte sich den Mund an ihrem Ärmel ab und rülpste, welch Zauberwesen!“

Saustark würd eine Freundin dazu noch ergänzen
In Unordnung gebracht

Aufatmend

 

Die Backmischung die leicht sein sollte von Backmeisterinnen und Backmeistern leider doch verhunzt da das wichtigste Mehl vergessen

Meerjacke, wie Kapitänin auf Reisen mit „tanzenden Grüßen“

Wie die Tanzzapfen im langsamen Sauseschritt Sternennachthimmel

„eine klingende Woche“

Die Abwesenden die gerad mal Kaffee trinken gehen

Steine hüpfen lassen am Fluss

 

 

Aussprechen was nicht erträglich ist

Damit du wieder deine Wege gehen kannst

Schritt für Schritt

 

Die Fahrbegleiter in der Bahn die mit nem Augenzwinkern sagen:
Haben Sie was zu beichten?
Die lustige Apothekerin die es hinbekommt noch ungefähr alle zum Lachen zu bringen, was so ein Talent ist

 

 

Im Wald dann früh Morgens, Menschen die sich zulächeln weil sie verstehen

Warum andere Ruhe suchen

Der Postbote der von seinem Traum Filmwissenschaft erzählt

Und so respektvoll ist

 

 

Wenn dir statt einem normalen Abschiedsgruß zum Wochenende „Dir auch ein tolles Wetter“ gewünscht wird

Dunkelmondig

Die Schwesterkatzenfelsen, was auch sonst

Wunderzeit voller schräger Tage

Wenn du auch zu deinen eigenen Fehlern stehen kannst, zu dem was du nicht konntest, nicht kannst, was auch aus Unachtsamkeit oft entstanden ist
Weil du auch all das Gute in dir wahrnimmst und all das was du bist
Du weißt aber genauso, dass du wie alle nicht immer die bist die du sein wolltest

 

Voller Seele

Die Postbeamtin mit dem besonderen Eislaufpulli die so leuchtet

Der du das dann nicht mal sagen konntest wie sonst

Weil gerad zu verletzlich

So viele Facetten

Genauso wie: Ick bin de Froschkönigin! Quak!

 

Der Koch mit dem du dich immer begeistert begrüßt

Wann immer das möglich ist

So ne Wärme dann

Verwegen

Neue Wege

 

 

So geborgen sein und sehr frei

Gemeinsam lesen, so gemütlich

Die kreative Frau vor dem irisch grünen Haus

Die aussieht wie aus einem Film mit Schirm mit Spitze
Und Lavendel Hose

 

 

Wenn du dich spontan hinsetzt um zu zeichnen

Dann jemand sagt, mit ziemlicher Begeisterung: „Sie malen ja wirklich!“

Die Freundin die sagt: „Ich bin ausdauernd damit beschäftigt mir den schlechtesten Ruf zuzulegen“

Herzlebendig

Dazu die „rosenrübengeprüfte Beziehungskrisenspezialistin. Ihre Beziehungskrise in 10 leichten Schritten“

Carrerra Talent und Fridolin, das Eichhörnchen

 

 

Die mutige Soundtechnikerin

Bei der dann alles ganz anders klingt

Kantiges

So grinsen müssen bei besonderen Spitznamen wie Fortbildungsspezialistin und Löwenrabenmutter mit so nem Ronja Räubertochter Grinsen

 

Im Klettergarten seltsame Sprünge
Und der Satz „Ich hab mich so mit meiner Gebärmutter verbunden“

Ein ganz anderes Wahrnehmen für sich selbst

 

Zu wissen

Es ist in jedem Moment

Dein eigenes Leben

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Kichern auf der Haut

„I’ll be strong as a ship. And wise as a whale“ (Lhasa, Soon this space will be too small)

Das Lächeln, das den ganzen Leib wärmt. Menschen, mit denen du dich wohlfühlst. So herumalbern. Nicht mehr aufhören können zu lachen, weils so kurios ist. Musik, die dich mitträgt. Staunen bei all den Farben und Ideen.
Clowninwissen.

 

Mit dem ganzen Leib malen. Füße im Wasser und Morgenstimmung, so sanft und Kaffeegeruch und ausruhen. So geborgen in dir selbst und sehr frei. Kitzeln und kringelig lachen sowieso. Den eigenen Faden spinnen, Bettinas Worte. Auch weinen können, wenn das ansteht oder die Wut ziemlich klar in den Tanzboden stampfen. Wie Feuer, das entsteht, in dir selbst, vor Funken sprühend.

 

Nachfühlen, vorfühlen. Jeden Zentimeter der Haut wertschätzen, jede Körperzelle in dir, die dann tanzt, wie so: Jetzt ist hier mal Musik! Alles am Leib sehen, da sein für sich selbst. Voller Seele voller Mut.

 

 

Wenn du deine Körperformen

Mit den Händen wie Pinsel

nachmalst dein Bild

Voller Kraft und Verletzlichkeit.

Mut malen. Eigene Sicht.

 

Gesten, im Lächeln, im Respekt. Im Grenzen setzen wie im Gutes zulassen. Im Los-lassen. Im wirklich da sein. Wie Töne auf der Haut, wie Rhythmus im Leib, der dich fliegen lässt. Wie als wären deine Beine wie Bäume, verwurzelt in sich selbst, stark und wie bunte Meisen, die durch die Luft springen. Wie die Hände Musikinstrumente, die völlig kuriose Bewegungen vollbringen. Wie alle Ebenen im Leib. Wie die Hüften, die so kraftvoll sind, wie deine ganzen Bewegungen eigene Bilder.

 

Vulva voller Sternenschauer im Tanz. Wie deine Brüste, die dir zuzwinkern. Ziemlich mutig. Wie dein ganzer Körper der vor Energie leuchtet, gefühlt. Die Farben in den Raum malen, tanzen, frei sein darin, wer du bist. Wie die Seele, die auch durch den Körper gemalt.
Dein Rücken, der dein eigenes Leben trägt und klar sagt, was nicht. Dein Gesicht, das vor Schabernack leuchtet, Lachen ohne Grund, genauso wie Weinen können, wie Wut benennen. Wie ganz da sein. „Famos!“. Und: „aus vollstem Herzen: ne!“.

 

Ist wie wenn du wütend durch den Raum tanzt oder trauernd, da solche eigenen Bewegungen entstehen, plötzlich dann ein Lachen. Ganz befreit. Ein Lächeln auch, das aus dem Leib kommt, aus der ganzen Tanzbewegung. Aus dem was du selbst lebst. Wie so innerliches Berührtsein, das nach außen findet.

 

Wenn alles in dir wieder atmen kann und du überall dein eigenes Wissen hast, deine eigenen Bilder. Dir selbst gehörst. In allem. Wie als wärst du dort jetzt in der Luft am herumhüpfen, dein eigenes Leben feiernd, ganz frei und geborgen in dir selbst. Auch voller eigener Sinnlichkeit, voller Achtsamkeit. Voller Musik für dich selbst. Wie Töne, die sogar sichtbar werden und so hörbar. Als würdest du neue Melodien und Strophen schreiben mit jeder Bewegung, mit jedem Ausruhen, mit jedem dich fühlen. Mit dir selbst. In deinem eigenen Sehen.
Als hättest du die Arme geöffnet und losgelassen und so leicht.
Malst mit jedem Blick deine Wahrnehmung.
Wie bunte Farben. Wie bei Liedern nur tanzen können, weil da so ein Rhythmus ist. Wie Mut im ganz da sein.

 

Manchmal als wärst du selbst Feuer. Voller Wärme. Weil du Verletzungen ansehen kannst, benennst. Wie all das Gute, das du fühlst und lebst und denkst. Wie die Verrücktheiten und der anders-Mut. Manchmal Rascheln von Papier oder Kleidung, wie sanfte Schatzsuche, voller Abenteuer. Worte selbst neu malen, eigene Momente zeichnen, die eigenen Bilder tanzen, so bunte Wege. Voller Mut Nein zu sagen, voller Mut verletzlich zu sein, voller Mut auch das anzunehmen, wen und was wir lieben. Was nicht so einfach ist, das braucht unendlichen Mut, du übst noch. Zu sein wer du selbst bist darin. Zu sagen was du wirklich meinst, auch in deinen Bewegungen.

 

Ist wie das Gefühl mitten im Gewitter an nem warmen Ort zu sein und dort Ruhe zu finden und gleichzeitig all die Kraft des Gewitters auch bei dir. Tanzt es auch in die Luft, wie als wärst du in jedem Moment in dir selbst zu Hause. Bei dir selbst geborgen. Die verletzlichen Momente auch da, wo es nicht so ist und du nur vor dir selbst weglaufen willst, weil es einfacher ist.
Nicht zu sagen was ist.

 

Und dann aber dein einfach durch den Raum wirbeln, wie als wärst du die Musik, als wärst du der Tanz und die Bewegung und in dir selbst dein Halt und dein Fliegenkönnen darin.
Dann so nah, auch bei dir selbst.
Wie unendlich kraftvoll sanft.

 

Kichern auf der Haut.

 

 

Aufatmen.

 

Innerlich freches Grinsen samt Grinsekatzen Mut.
Leichtfußpropeller.
Tanzend.
Wie Sinnlichkeit in jeder Faser.
So unendlich bei dir.
Verwurzeltflügel.
So ein Lachen.

Auch aus Tränen heraus und sprechen.

Ruhe in dir selbst so vertraut ganz verwurzelt
Wie aus allem Rhythmus raus. Rhythmus selbst gemalt.
„Es passt nicht – und das soll es auch nicht“.

Frei.

 

Los-gelassen.

Wärme überall.

So loslachend. Trommelndstarksanft.

 

Augenzwinkernd.
Sprechend.

 

Wie Vulkanbebend und ganz leise

Und du bei deinen Bildern mit jedem Blick Bewegung Gespräch

Wie mit dem Pinsel Sinnlichkeit wirbelnd

Deine Musik

 

Wie in jeder einzelnen Körperfaser von dir
Atmend

Herumhüpfend

Mut

 

 

Wie als wären deine Bilder

In deinen Bewegungen

Ganz lebendig

 

Als würden die Farben herumalbern

Pinsel frech unterwegs rennend

Auf Bäume kletternd

Und seltsame Figuren auf dem Eis fabulierend

Deine Bewegungen darin

Wie Feuer selbst

 

Dir wieder Mut geben

Wirklich zu sein

 

Wie auch völlig kurios durch den Raum zu tanzen
Mit dem unglaublichen Stachelschweincharme

Unpassender

Igelblick

Bebend sanft
Eigene Schätze geborgen

 

Dir selbst zugehört
Sinnlichmusik
Bei dir selbst
Getanztgemalt

Verletzlichleichtmut

 

Eigene Geschichten

Innerlich lächelnd

Als könnte alles in dir endlich wieder

Sprechendtanzend

 

Als wär alles für einen Moment

Wirklich nur du selbst

Und die Bilder die du malst
In dir lebendig

 

Die Verletzungen benannt so sanft zu dir auch
Denn wegzureden oder wegzubeschäftigen bringt da auch nichts
Aber tanzend frei in deinem Bewegen
Und deine Sinnlichkeit für dich

Atmend
Im Tanz

 

„Wirklich mal, wie sieht das denn aus, gut dass du gerad allein tanzt“
So frech loslachen

 

Ganz leicht

Lied: Lhasa, Con toda palabra

Los!:…lassen und Ellen und ihr Fahrradfahrer

Du kannst nicht viel an den Mustern von anderen ändern

Das ist die Aufgabe von uns selbst

Aber eigene Entscheidungen

 

 

Ist wie als könntest du wieder fliegen

Wenn du loslässt

Alles gesagt ist

 

Los…lassen

Freiheit ist auch etwas sein zu lassen

 

 

Menschen die ständig betonen müssen

Wie ehrlich sie sind

Sind die unehrlichsten

Duo in Operus Ehrlikus Vorhang der 1000.

„Denk an Konfetti und Tröte! Ich hab so herzlich gelacht“
Sonst wär die Betonung nicht notwendig

 

 

Genauso wie Menschen die betonen wie gut sie es meinen

Was es meistens überhaupt nicht ist

Noch weniger die Person meint um die es angeblich geht

Genauso wie in Kommentaren

Es geht nie um die Person die bezeichnet wird

 

 

Und da ist eine Freiheit

Wenn du dich für dich entscheidest

Gehen kannst
Frei bist in allem was du lebst

Dein eigenes Wissen hast

Darin gestärkt

 

 

Ist wie als würden deine Tränen dein Lachen

Deine eigenen Ideen

Auch sogar dein Humor trotz allem

Wieder da sein

 

 

Und du verwurzelt in dir selbst

Damit so sehr tanzend

Ist als wären unendliche Gewichte weg

Und  du kannst wieder atmen

 

 

Spürst dich selbst wenn du dich im Bad ansiehst

Dann die Düfte die helfen dich an all die verrücktmutigen Momente

In jeder Bewegung im Theaterraum und überall

So leicht

Zu erinnern

All deine eigenen Bilder

 

 

So gute Treffen

Quatschmomente

Unendliche gute Gespräche

Auf dem Einrad herumalbern

Genauso wie auf dem Eis oder im Schwimmbad

Oder im Grunde: überall wo du bist

 

 

Dir politische Kandidatinnen mit bunter Punktejacke entgegenkommen
Und das mal wieder die Welt auf den Kopf stellt

So lustige Gespräche obwohl es um ernste Themen geht

Genauso verändernd

 

Sowie ein Mann der sagt: „Die trägt ja meinen Hut“ – „Den hab ich Ihnen ja auch gerad geklaut“

Dazu der Rosenstrauch der die Frechheit besaß zu blühen
Bevor Bettina wieder zu Hause war
Und den Schalter, den du fast abräumst

Da etwas zu schnell

Die Worte vom Postboten dazu: „Ach, machen se nur, lassen Sies raus“.

 

So unendlich gute Begegnungen jeden Tag

Oder du nach all der Trauer nur vor Freude herumhüpfst

Fliegen können in jedem Moment

 

Ist wie als wär noch in jedem Detail das du lebst bist denkst

Sogar trägst und atmest

So viel Seele und so viele mutige Geschichten

Auch all die bunten Begegnungen mit anderen Menschen
Das Herumalbern

Genauso wie auch weinen können

Oder rumwüten wenn mal alles raus muss im Wendoraum

 

 

Der wie im Norden Kellner samt Flaschenpost

Oder der scherzende Mann an der Kasse der erst Nein sagt als du ihn fragst ob er vor will und dann als du bezahlen willst sagt: „Jetzt will ich doch noch vor“

Mit solchem Augenzwinkern leben
Die Frau voller Energie, die aussieht wie aus einem Detektivinfilm und auch so spricht
Mit Schabernack im Blick

Wunderkreativ

 

Der Pharmazeut der in der Seele eigentlich Schauspiel studiert
„Das einzig Seriöse an mir ist mein Beruf“

Hüte jonglieren

Eine Imkerin und eine Schneiderin im Gespräch

Beide neue Fäden webend

Auf ihre ganz eigene Weise

 

 

Da ist eine Freiheit im Verwurzeltsein in sich selbst

In dem was du für dich selbst weißt
Gerad jetzt auch zur eigenen Sinnlichkeit

Zu anderen Geschichten

Zu dem was dir gut tut und womit du dich wohlfühlst

Und womit eben auch nicht

 

 

Da liegt eine Freiheit im eigenen Grenzensetzen

Und auf einmal kannst du wirklich fliegen

 

Als wären deine Füße wie Propeller

Und du hüpfst durch die Luft

Fast wie vor Lebensfreude Funken sprühend manchmal

Genauso wie ausruhen

 

 

Auch

Lachend über dich selbst

Genauso sprechend über Verletzungen

Gibt die Freiheit zu sein
Wie wir sein wollen

Samt Propellerfuß

Und Schräghutmut

Mit dem Ellen und ihr Fahrradfahrer Mut

 

 

Zu sagen was uns wichtig ist

Auch wenn wir ausgelacht werden
Zu sein was uns wichtig ist

Auch wenn wir anecken
Oder gerad dann

Weil so viel Zeit auch nicht gegeben ist
Mutig sein
Und wunderlich
Lebendig

Da tanz ich drüber. Mit krabbigen Grüßen!

für Theresia Sauter-Bailliet, für unendlich viel

 

Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit
Nicht richtig wissen was

Tun oder sagen

Menschen sind verletzlich

 

Dann so herumalbern
Vor Freude herumhüpfen

Andere sehen die spontan lostanzen

Oder staunend stehen bleiben

 

Vor bunten Farben

Ob in der Landschaft oder anderen Menschen

So ne Freude in dem Moment

So lustige Kommentare

 

Wie auch zwei Männer die miteinander reden und es ist zu hören:
„Da brauchste einfach Mut im Eierstock!“

Die Fähigkeit zu Purzelbäumen ist nicht zu unterschätzen

Faxen machen

 

So loslachen in der Bahn
Dass alle böse schauen

Sich selbst Kraft geben
Das eigene Leben leben

 

Gerad weil da so viele Menschen sind die du kennst

Die gestorben sind

Jeden Moment so leben wie es für dich wertvoll ist

 

 

Voller FarbenVoller Mut
Voller Tanz
Voller Glück auch

Wie Fahrrad fahren

Wie fliegen

 

Manchmal der eigene Leib

Wie ein ganzes Lachen
Auch Weinen

Aber das genauso kraftvoll
Wie Wut

Wie in der Bewegung sich so wohlfühlen
Und auch im Ausruhen

Wie ganz da sein

Wie in den Venus-Spiegel Bildern von Gabriele Lohr

Und so vielen Künstlerinnen die eigene Wege gehen

 

Wie Fülle Leichtigkeit Kaffee Lavendel wie Sternenschauer

Im Leib

Wie sanft zu sich sein
Vorsichtig achtsam

 

 

So bewegend
Mit nem Grinsen den Hut lüften
Und selbst definieren
Ganz egal worum es geht

 

 

Die Kraft in sich selbst verwurzelt

Und frei durch die Welt zu gehen
Nicht so richtig zu beschreiben

 

Dann aber auch

Sich nicht wirklich schützen können

Da nicht permanent Ohropax tragend

Vor Sätzen von den immer Gleichen leeren Blicken

Mehr sind sie dann auch nicht:
„Das Mädchen kaufen, für dich dann auch“
Das soll ich dann ignorieren

Darmfistelgetüter der Menschen wär Hildegard Knefs Wort

 

 

Und doch verletzt es dich
„Dieser wissende Blick aus dem Dummheit tropft, die Menschen seiern und reihern

bis alles zugeblickt ist, zermatscht, zerstückelt“

So fühlst du dich dann

 

 

Alle guten Gefühle sind für den Moment völlig weg

Wie zerfressen
Es braucht jede Anstrengung die wieder zurückzuholen
Dich daran zu erinnern wer du bist

 

Weil es diese Sätze gar nicht geben sollte

Und das was sie bedeuten noch weniger

Du stellst dir jedes Mal vor wie das wäre

Wenn Gruppen von Frauen da sitzen würden

 

 

Und möglichst laut (weil ja so stark nicht und so “sexuell”, oh du prüdes Hühnchen)

Folgendes von sich reihern:
„Da gehn wa mal Jungs kaufen“

 

 

Und so bezeichnete Männer (da Frauen dann auch “nur” Mädchen sind und höchstwahrscheinlich, so wie die arme “Sexualität” heut dargestellt wird, sind

wirklich Mädchen gemeint)

Die aber dann bei sich ruhen und wissen was ihre Sexualität ist

Werden dann
Da Sinnlichkeit und Selbst-bestimmung dieser Männer

Nur als Objekt gesehen wird

Mit “Schlamper” geadelt

 

 

Sehr gespannt

Wie ”normal” das alle finden würden

 

 

Was ist denn deine Sexualität

Frag ich dich

 

 

Es wär so leicht zu lachen

So zu tun

Als würde das nichts bedeuten

 

 

Nein, danke

Es zerreißt innerlich
Und es zerstört

 

Menschen die intelligenten Wesen
Das ist der Beweis

Herzlichen Glückwunsch

Vulvavulkanflügelherz

„Sie haben meine Frau schon angesteckt mit all Ihren Farben, Sie sind furchtbar!“ – „Ich hab nie was Anderes behauptet“ (in der Folge: „Farben sind wichtig“ – „Da! Hören Sie das?“)…ein Lachen wirklich so aus aller Lebensfreude heraus

Das Gedicht ist geschrieben für so mutige Frauen wie Leïla Slimani, für alle die keine Worte finden, für meine Freundinnen und für das Mädchen, das ich war, weil ich ihr heute sagen könnte, dass ich die Frau geworden bin, die sie gerne gekannt hätte:

„Ich fordere die Freiheit, dass man weder meine Haltung noch meine Kleidung, meinen Gang, die Form meines Hinterns oder die Größe meiner Brüste kommentiert. Ich beanspruche mein Recht, in Ruhe gelassen zu werden, allein sein zu dürfen, mich ohne Angst fortbewegen zu können. Ich will nicht nur eine innere Freiheit. Ich will die Freiheit, draußen zu leben, in der Öffentlichkeit, in einer Welt, die auch ein bisschen mir gehört“ (Leïla Slimani). Ich fordere zusätzlich, was alles selbstverständlich sein sollte, dass Gewalt nicht als “Sexualität” dargestellt wird, dass Mädchen und Frauen sich selbst entdecken können und ihre eigenen Bilder entwickeln, in allen Bereichen. Das wäre doch mal was.

 

Loslassen wie kraftvoll sanft bei dir sein

Wenn du bei Musik oder Düften die dich berühren

Sie sieht

Vor Freude herumhüpfst und tanzt

Vor lauter Energie durch den Raum wirbelst

Den Sonnenaufgang nicht aus den Augen lassen kannst

Oder mit den Sternen Konfetti streuen willst

Und außerdem findest ein Wolkeneinrad sei eine gute Idee

Und laut lachen weil du bei dir bist

Genauso wie vor Wut stampfend durch den Raum springend

Und weinen können dass es sich anfühlt wie Ozeane
Die dann wieder frei fließen können

Geborgen in dir selbst

Wie Seelenfreundinnen die Berührendes sagen wie: „am Ende habe ich mich so in mir selbst geborgen gefühlt – es gab aber auch einiges vorher abzutanzen, und meine Vulva war wie Früchte, wie Kirschen, so eine Fülle“ und „Ich mag meine Brüste so sehr und das hab ich immer, für mich, ganz allein für mich – und das ist unendlich viel“

Wie als wär deine Lebensfreude ein ganzes immerwährendes Feuerwerk
Farbenfrohsinnlich Leib so starke Lieder

Jazzluftsprung

Wie Sternschnuppen die unendlich weiter leuchten

Dich kitzeln kunterbunt wunder staunend

Wenn du dich berühst voller Freude am Leben zu sein
Wie dein Wissen für dein eigenes Leben

Was dir wichtig ist

Ist wie das Herumalbern mit anderen genauso wie ehrlich sprechen

Die Momente wenn du genussvoll die Augen schließt und mehr siehst

Dir selbst zuhörst und deiner ganz eigenen Musik innerlich

Ganz sanft

Was so voller Stärke ist

Eigener Zauber in jedem Moment für dich selbst Rhythmus

Als würde jede Faser tanzen und atmen und ganz da sein

lavendelflügel. kochanie.
i wrote a good paella and ate a goddessamn hot poem…“ich hab angefangen zu zeichnen, das kam dabei heraus, wenn du angezogene Menschen willst, frag wen anderes“. Herumalbernde Vulvenleichtigkeit.

So nah bei dir

Zerbrechlichlebendig

Ist wie mit tanzendem Lavendel durch die Gegend zu laufen

Und bei dem Duft und dem Anblick grinsen zu müssen

Und die Leute die dich sehen mit dir

Weil du an so viel denkst was dir so viel bedeutet

Wolkentatzen

Unglaubliche Leichtigkeit in dem Moment überall

Glückskindgefühl

Vom Glück

  Ganz besonders gelassen

Auf alle schrägen Weisen

Komplett eigensinnlich

Und völlig unverständlich

Herumzualbern

Dein eigenes Leben voller ehrlicher Worte und verrückter Momente

Wie das Gefühl bei jeder Bewegung
Neu fliegen zu lernen

„Oh,  lass mich raten, ne Clowsnase?“

 

 

Das passende Lied dazu: Laura Mvula – Phenomenal Woman:

One day, she realized she was already free
The color in her eyes was fire rising
She found the light inside, a new horizon

She revelled in adventure and imagination
She never listened to no hater, liar

It don’t matter what people say
Cause they don’t know you, where you come from or where you’re going
You are phenomenal woman
You are phenomenal, phenomenal!“

Die schrägen Meisen mit allen Sinnen

I am she…making rainbows…in coffee cups…watching fish jump…after midnight…in my dreams“ (Nikki Giovanni), more magical words:““I have high blood pressure because i never learned to cry. Crying is a skill … if you would learn to cry and to trust the people you can cry about, or with, your world will change”.

Wenn da so zarte Worte sind zwischen Menschen, Wahrheit, die sonst niemandem gesagt wird. Das ist etwas, das du nicht in Worten schreiben kannst. Vertrauen zwischen Menschen. Wenn du selbst ganz da bist für all deine eigene Wahrheit ist da so viel Gutes zwischen Menschen möglich. So oft. Zwischen Menschen, die ehrlich sein können. So viele verschiedene Farben und so viel Lustiges genauso. Wie auf einmal kurz nach Tränen wieder lachen können oder wirklich Lachanfälle bekommen, weil alles gesagt ist und du unendlich frei. Zum Beispiel bei so Worten wie: „Ich bin eher so der Eislaufschlumpf“ und „Ich hab da mal n Lied vorbereitet! Ist die halbelegante Frisur mit der kreativ schrägen Gitarre bereit? Alles still? Ein Rülpser bitte! Los gehts“. Ganz normale Sport – und Musikgespräche.

capitana maravillosa
Fliegende Fahrräder eckigschrägrund Kreativgitarren und kunterbunt mutige Kapitäninnen. Verletzlichstark.

Es ist dieses sich so ehrlich alles sagen können, auch noch das Verletzlichste, auch ohne Worte und dann wieder so herumalbern können. Die andere Person mit dir, wie beflügelt.
Das ist wie sich ehrlich sagen können, was so belastet, um dann frei heraus zu tanzen oder herumzuhüpfen oder einfach irgendeine verrückte Idee umzusetzen oder nur in aller Stille zufrieden da sitzen und zuhören, weil die Stille so viel sagt. Geborgen.
Es ist wie am Tisch sitzen, in der Sonne und überfordert davon sein, dass da so viel Gutes ist. Und du so lächeln musst. Weil du nicht weißt wie du das sagen sollst.

Du möchtest manchmal alles sagen können, was du dann fühlst und wahrnimmst und weißt, kannst du aber nicht. Oder die kurzen Momente, wo du einfach so eine Sanftheit fühlst für etwas, was die andere Person sagt, dass du dafür nicht mal Worte hast.  Dann fallen dir die Sätze ein von Nikki Giovanni:

„When i can’t express
what i really feel
i practice feeling
what i can express
and none of it is equal
I know
but that’s why mankind
alone among the animals
learns to cry“

Es sind diese Menschen, die dir unendlich viel bedeuten. Mit denen du da sitzt und die Zeit ist einfach nur gut. Mit denen du auch mal streiten und anecken kannst, aber immer ist da eine so unendlich respektvolle Ebene und alles wirklich wärmend. Ganz da. Das kannst du auch nicht beschreiben. Menschen mit denen du überall sein kannst, aber immer geborgen. Wenn ihr ruhig nebeneinander steht oder tanzt oder einfach nur schöne Momente genießt. Das ist nicht so in Worte zu bringen wie sich das dann anfühlt. Wie leise Flügel. Wie ganz ruhig werden und geborgen sein darin. Atmen können. Durchatmen und aufatmen. Wirklich spüren. Sehen. Wahrnehmen. Sich und den anderen Menschen und die ganzen Momente auch. Mit allen Sinnen so lebendig.

Das ist wie das Gefühl wenn auf einmal so viel Last von deinen Schultern genommen ist nach so vielen Gesprächen und Fragen und so vielem. Du wieder völlig frei.

Das ist wie das Gedicht, bei dem so lachen musstest, weil du genau wusstest warum. Es ist wie das Gespräch mit der Lavendelzauberin. Wie die Gespräche mit Freundinnen und Freunden, dass es auch so viel Mutiges gibt und Zartheit und vor allem Mut dazu sanft zu sein, auch zu sich selbst und anderen. Weil das wirklichen Mut braucht und all unsere Wahrheit sowieso. Sich ehrlich anzusehen auch, auch die Wunden auch das was nicht so einfach anzusehen ist. All das. Darin liegt dann so eine Leichtigkeit und wirkliche Freiheit. Das ist wie die Gespräche mit der Yoni Ei Frau, die voller Seele das macht, was sie begeistert und was so bewegend für dich war, ihre Worte, dass wirklich dann Wunder passieren, wenn wir ganz auf uns selbst hören, vor allem eben auch bei Frauen, denen das so abtrainiert wurde. Sie hat so sehr die Wahrheit ausgesprochen.  In all dieser Grausamkeit gerad drumherum und überhaupt, wirklich für sich dazu sein und liebevoll zu sich zu sein ist so kostbar! Bei dir und auch bei anderen, immer wieder. Das ist das, was du gar nicht sagen könntest.
Es ist dieses liebevoll zu sich sein und wirklich mit allen Sinnen die da sind im Moment wahrzunehmen, was gut ist für einen selbst und was nicht und dann danach zu leben, auf die eigenen Wahrnehmungen zu hören, vor allem eben auch als Frau.

Es ist wie das Gefühl wenn Freundinnen dir wunderschöne Bilder schenken voller stärkender Frauen und Gedichte oder wenn du selbst Vulven Bilder malst und dann von einer Freundin kommt: „Die hab ich direkt mal in meiner Praxis aufgestellt“. Oder ihr euch gegenseitig begeistert mit bunten Postkarten, Briefen, Bildern, bunten Paketen voller verrückten Scherzartikeln und Zirkusunsinn um wieder mehr Buntes zu leben. Die Freundin, die immer, egal wer was denkt, zwei völlig kunterbunte Schuhe trägt, natürlich nicht gleichfarbig, jede Seite anders. Die Freundin, die einfach keine normalen Sachen machen kann, weil sie meinte: „Natürlich hab ich auch mal unifarbenen Stoff, aber das endet dann damit, dass ich alles bunt anmale, weil ich das nicht aushalte“. Genauso wie so ehrliche Gespräche immer wieder, zwischen dir und anderen. So viele Überraschungen dann auch, weil du Menschen ganz neu kennenlernst.  Darin ist so viel Lebensfreude. Eben wirklich trotz allem. So wahre Gespräche über das was ist und war und was drumherum sowieso immer los ist und weltweit und dann doch wieder lachen können und auch sehen, wie zart Menschen sein können und mutig darin, das ist schon ein Wunder für sich und irgendwie auch ein kunterbuntes Fest wert.

Das ist das Gefühl in der Eishalle, wenn du an einen lustigen Moment denkst und auf einmal vor Lachen fast aus den Schlittschuhen kippst oder dich beim Sprung vom Sprungbrett so unendlich frei fühlst.

stella di quark
„I map out the stars on my body stringing together, the complex sounds of my language. My stories are sketched onto my skin…stories of resistance, of love…I  am here To heal To love my body“ (auralast,Onyota’a:ka, artist)

Ist wie sich selbst zu mögen und dann völlig entspannt mit Freundinnen da sitzen und glücklich sein. Einfach nur die Natur beobachten manchmal. Sonst nichts, was so viel ist. Solche Momente sind unendliches Glück dann. Wie dein Gefühl, wenn du tanzt, nur für dich, völlig bei dir selbst. So unendlich frei. Und doch mit all den Menschen, die du magst, weil sie auf so viele Weisen dabei sind. Innerlich sowieso. Das ist in deiner Stärke spürbar, in deiner Ehrlichkeit, in allem was du bist. So viele Momente, an die du so gern denkst.

Ist wie das eigene Leben zu malen mit allen Farben, die du nur hast. Und gerad jetzt. Sind diese Worte, die dich immer noch zum Lachen bringen und berührt da sein, weil du weißt warum. Ist wie dieses schöne Gefühl, dass du immer wenn du für dich Wunder lebst und bei dir bist, dass du dann an bestimmte Menschen denkst, die das sofort wissen müssen. Diese Geborgenheit dann, dass du an diese Menschen denkst und dann natürlich erstmal auch an Lieblingsorte, wo du dann hin willst. In den Momenten ist da immer ein: Es gibt so unendlich viel Gutes zu leben. So unendlich viel. Ist wie das ganze Herumalbern immer wieder und gleichzeitig ehrlich sprechen, das du gar nicht in Worte fassen könntest. Genauso wie du weißt, dass wir eh immer nur sehr wenig von anderen Menschen sehen.
Und dann kommt immer auch noch unsere eigene Interpretation dazu, also sehen wir fast nichts.

Es ist so ein Abenteuer zu leben, so lebendig zu sein darin. Wenn du so ehrlich sein kannst. Ist wie zu wissen was wir leben wollen und das auch zu tun. Alles andere auszuatmen. Wie wirklich wieder atmen zu können dann. Frei zu sein von so vielem und für so vieles, was wir selbst leben wollen. Du kannst das nicht beschreiben.

Das ist wie das Gedicht, was dich so berührt hast, weil es wie ein „Du hast die komplette Adresse vergessen, also wirklich!“ Moment ist. Wie so wunderschöne Momente. Wie alles, was du gerne lebst. Was du selbst für dich weißt. Wenn du dich im Badeanzug anlächeln kannst und weißt, dass das dein Körper ist und du wie eine Feuerblume innerlich und äußerlich, die ziemlich frech lacht. Die genauso gut aber auch weinen kann, wenn ihr danach ist. Die frei ist. In allem was sie ist, lebt, fühlt, denkt. Die macht, was für sie gut ist und alles andere loslassen kann.

Mondin
Die grenzensetzende Mondin, die genau deshalb so lebendig ist. Mit all ihren ziemlich ungewöhnlichen Kraftausdrücken und ihrer Lebensfreude genauso. Schrägmutig!

Ist wie so vorsichtig fragen, auch sich selbst. Wie zuhören können, wie leise sein können, wie sanft sein, Zartheitsmomente, wie fliegen können. Und nur da sein.

„I wrote a good omelet…and ate
a hot poem… after loving you
Buttoned my car…and drove my
coat home…in the rain…
after loving you
I goed on red…and stopped on
green…floating somewhere in between…
being here and being there…
after loving you
I rolled my bed…turned down
my hair…slightly
confused but…I don’t care…
Laid out my teeth…and gargled my
gown…then I stood
…and laid me down…
To sleep…
after loving you“

Wie so herzlich lachen, nach all den ehrlichen Gesprächen und herumalbern vor lauter Leichtigkeit auch nach all den Tränen und zu wissen, dass du sowohl Wut klar zeigen kannst, wie Schönes, wie Tränen, wie deine Lebensfreude, wie all deine Sinnlichkeit, wie all dein Wissen, wie alles was du bist. Dass du ganz lebst. Und zwar eckig und und unrundrund. Wirklich mit allem was du bist, bis in jede kleinste Faser.
Ist wie lächelnd einschlafen können, weil du weißt, dass du gute Träume haben wirst.
Wie sich wohlzufühlen und leise zu lachen manchmal, vor allem auch über sich selbst. So liebevoll da zu sein. Mit allem. Und so frech wie wir nur wollen.
So Firlefanz und Luftikus(s) und Quatschnasen lebendig!

Zerbrechlichstark tanzen

Sprechen

Sagen was ist

Wirklich leben

Herumalbern können genauso

Ganz da sein

Manchmal vor lauter Freude kichernd tanzen

Vor Wut aufstampfen damit es raus ist

Weinen können
Sich selbst fühlen

So lebendig

Bei Menschen die wir mögen

Auf einmal nicht wissen was tun

Zu kostbar auf so viele Weisen

Darin mutig sein

Zerbrechlichstark tanzen

Sich befreien tiefenwahr sprechen

Wie Leah Ainis Mut

„This silence, alongside
the silence of the children of survivors
who were no less tormented by the violence of the secret,
is what also unwittingly allowed the establishment,
which in any case dominated and silenced the survivors,
to exploit them“ (Leah Aini)
Es ist wie wieder atmen zu können
Wenn es gesagt ist
Wie wieder Flügel zu bekommen
Etwas zu ändern
Sich selbst wieder wahrzunehmen
Andere Menschen
In jeder Faser auch Glück fühlen zu können in so vielen Momenten
So viele lustige Treffen und Ideen
Genauso wie alles was nicht stimmt ansehen können
Aber ganz da sein
In jedem Moment
Dann urlebendig
Wie in jeder Faser
Tanzend
Das ist wie
Wirklich in jeder Faser atmen können
Und wieder ganz lebendig sein
Wie sich selbst zu mögen und andere mit jedem Moment
Eigene Grenzen klar zu setzen
In jedem Moment dann trotzdem fliegen zu können
Wie durchatmen und aufatmen und das ganz eigene Leben leben
Benennen können
Darin frei sein
Wie funkensprühendes Leben vor lauter Lebendigkeit
Und wirklich tanzen wollen
Aus dem Innersten heraus
Bewegen
Wie sich selbst respektvoll ansehen und so liebevoll
Und damit auch andere
Wie klar zu wissen wo die eigenen Grenzen sind
Was wir wollen und was nicht
Immer wieder sprechen
Damit sich so viel ändern kann
Ist wie loslassen
Wie fliegen können
Wie ein Bettina Gefühl
„Ich bin doch zum Glücklichsein ganz wunderbar begabt“